Alte Jugend

Alte Jugend
für Peter W.

Alt
Betagt
Gefragt?

Jung und bunt
Wie ein Hund

Neu wie Heu
Feines Streu

Krank
Zum Dank

Deshalb pfui
Ab und hui

Der Teufel spricht
Das darf man nicht!

Gott sei`s gelobt
Ausgetobt!


Anonym
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Nominierung für den Bayerischen Miteinander-Preis 2014!

Aus 270 eingegangenen Bewerbungen wurden 28 Projekte für die Endrunde der Verleihung des Bayerischen Miteinander-Preis nominiert. Wir freuen uns sehr, dass „Mensch: irre!“ eines davon ist!

Am 20. Oktober werden die Preisträger im Rahmen einer Preisverleihung im Schloss Nymphenburg bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Mehr Infos dazu gibt es hier.

Borderline – ein Beitrag aus psychoanalytischer Sicht

Die Ärztin Frau Dr. Voos hat auf Ihrem Blog medizin-im-text einen anspruchsvollen Beitrag über Borderline aus psychoanalytischer Sicht geschrieben, der zudem zahlreiche Hintergrundinformationen liefert und entsprechende Links enthält.

http://www.medizin-im-text.de/blog/2014/35/die-borderline-storung-besser-als-ihr-ruf/

Der Beitrag kann hier auch als pdf herunter geladen werden. Borderline

Vier auf einen Streich

Wir hatten uns viel vorgenommen am 10.10.2014, dem Welttag der seelischen Gesundheit:

eine Einrichtungseröffnung, Einblicke in das Tageszentrum für seelische Gesundheit, Autorinnenlesung von Frau Berg-Peer aus ihrem Buch „Schizophrenie ist Scheiße, Mama“ und einen Kinoabend mit unserem Kampagnenkurzfilm http://www.youtube.com/watch?v=lYh5AESb6qk und einem Film über Leben und Werk der Dorothea Buck

Alle Veranstaltungen waren gelebte Inklusion: wir haben miteinander gefeiert, geredet, gelauscht, diskutiert, gelacht, geklatscht, geschaut und uns an Getränken, Kuchen und anderen Kleinigkeiten gelabt. Ein oder kein Handicap war vollkommen unwichtig und die Teilnehmer/innen waren angeregt, berührt, erfüllt und erfreut von einem unterhaltsamen und erlebnisreichen Miteinander.

Auch politisches Interesse war vorhanden. Die SPD-Stadträtin Anna Rasehorn sowie Alt-Stadträtin und AWO-Augsburg-Aufsichtsratsmitglied Marigt Hammer durften wir als Gäste begrüßen.

Die nachfolgenden Bilder sprechen ihre eigene Sprache…

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Poesie und Psychiatrie

Ein einfühlsamer Beitrag über den Dichter Jacobo Fijman, sein Leben und Werk, ist in dem beigefügten Podcast des Deutschlandradio Kultur zu hören. 

http://www.deutschlandradiokultur.de/lyrik-poesie-aus-der-psychiatrie.1278.de.html?dram:article_id=289149

Literatur und mehr…..

Unter dem angegebenen Link findet sich eine gelungene Zusammenstellung von Büchern, die sich belletristisch mit dem Thema Psychiatrie und Neurologie beschäftigen. Zu den Büchern gibt es jeweils eine kurze und aussagefähige Inhaltsangabe.

http://www.neurologienetz.de/front_content.php?idcat=149

Welttag der seelischen Gesundheit am 10.10.2014

Hiermit laden wir alle am Thema Interessierten ganz herzlich zu unserem Aktionstag anlässlich des Welttags der seelischen Gesundheit am Freitag, den 10. Oktober ein.

Karten für die Filmvorführung reservieren Sie bitte direkt im Thalia Kino.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Gewaltverzicht in der Psychiatrie

Das Thema des konsequenten Gewaltverzichts vor allem in klinischen Zusammenhängen ist in dem äußerst lesenswerten Artikel „Menschenrechte in der Psychiatrie- Wege und Hindernisse zu einem umfassenden Gewaltverzicht“ der beiden Psychiater Zinkler und Koussemou ausführlich erörtert.  

 zinkler rp 2014

Borderline – ein Video-Überblick

Unter dem angegebenen Link werden die wesentlichen Symtome der Krankheit sowie der Begleiterkrankungen verständlich von einer Betroffenen geschildert. Weitere Themenvideos von ihr sind in diesem Video verlinkt.

https://www.youtube.com/watch?v=Y3zWJesDw_0

Sehens- und wissenswert!

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/der-naechste-bitte-burnout-leiden-von-helden-1.1411992

Unter dem angegebenen Link ist ein sehr interessantes Kurzvideo der Süddeutschen Zeitung zum Thema Burn-Out/Depression zu sehen.

Vorurteile – wie sie entstehen, wie sie sich halten, was sie bewirken

….. und weitere Aspekte zum Thema liefert der ausführliche und sehr lesenswerte Artikel von Karl Christian Mayer, Arzt, Neurologe, Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Der Artikel ist eine sehr geglückte Zusammenstellung von allem Wissenswerten in überschauberer Länge. 

http://www.neuro24.de/vorurt.htm

Benzodiazepine und Alzheimer – ein möglicher Zusammenhang

Neue Forschungsergebnisse legen die Vermutung nahe, dass bei längerfristiger Einnahme von Benzodiazepinen ein erhöhtes Risiko besteht, an Alzheimer zu erkranken.

Lesen Sie mehr dazu unter dem nachfolgenden Link zu einem Artikel, der in der FAZ erschienen ist.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/benzodiazepine-unter-demenz-verdacht-vergesslich-durch-beruhigungsmittel-13142414.html

Guten Morgen!

Bis ich 22 war, habe ich tief und fest geschlafen. Ich denke, in der Kindheit war ich wach. Ich glaube auch, ich weiß, wann und warum ich die Augen schließen musste, wohl um bestimmte Dinge nicht mehr sehen zu müssen. Der Schlaf war, wie gesagt, tief und fest, wohltuend und besänftigend. Das plötzliche Erwachen mit 22 war dann um so schlimmer, geradezu brutal. Natürlich konnte ich das nicht aushalten; es war wirklich unerträglich, dies alles auf einmal sehen zu können und zu müssen. Vor allem, weil da niemand war, der mir die Legende zu den Bildern hätte geben können. Die Schläfer um mich herum riefen: „Falscher Traum! Falscher Traum!“ und zwangen mich mit der Hilfe chemischer Geschosse wieder auf den Boden ihrer eigenen Realität zurück. Sie brauchten wohl einfach ihre Ruhe.

Das erste Erwachen, ausgelöst durch eine lächerliche Winzigkeit und wie die nächsten unvermittelten Augenaufschläge begründet in der Liebe oder der Unfähigkeit zu lieben, dieser erste Blick auf die Gesamtheit also blieb nicht folgenlos. Wer einmal die in einem Vexierbild versteckte Figur entdeckt hat, wird sie immer sehen, ob er nun will oder nicht. Dieses Wissen hat mir einige wunderschöne und seltene Blüten beschert, und manchmal fühlte ich mich, als säße ich auf einem Berggipfel und schaute auf den unter mir liegenden Nebel. Mit der Zeit entdeckte ich, dass die anderen Gipfel auch bevölkert sind und deren Bewohner sich im Licht über dem Nebel sonnen können wie ich. Beim respektvollen Zuruf über die nah/ferne Distanz jedes Mal das Gefühl einer tiefen Zufriedenheit. Die Waffen der Schläfer wurden mit der Zeit stumpfer oder ich wurde gewitzter, wie auch immer: sie können mir schon lange nichts mehr anhaben.

Es ist nett mit anzusehen, wie der Nebel langsam sinkt und mehr und mehr Land und neue Gipfel freigibt. Obschon sich in einigen Gegenden noch eine hartnäckige Suppe breit macht – die Kraft der Sonne wird allemal ausreichen, auch diesen Nebel zu Dunst werden zu lassen und schließlich ganz aufzulösen. Die Strahlen der Sonne kitzeln die Nasen der Schlafenden, manche müssen niesen. Erwachen tun sie alle. Der frühere Bauschlosser mit den Strahleaugen aus dem Speisewagen zwischen Berlin und Basel erst mit 76 und Robin aus dem Sprayerpark in Zürich eben schon mit 15.

Da bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen: „Guten Morgen, allerseits! Weckt doch schon mal die anderen, ich werde jetzt erst mal frühstücken gehen. Ciao!“

 

Martin Kolbe, Gitarrist und Sänger

Betroffenenvertreter im Vorstand der DGBS (www.dgbs.de)

Website: www.martinkolbe.com

Ich bin ein intelligenter Trottel

Es ist so weit, ich muss nun heim,
da bin ich wieder ganz allein.
Allein war ich bei dir fast nie,
ach Du schöne Phantasie,
die bunt und voller Farbenpracht
in meinem Kopf die Kunst erschafft.

Ich frage mich seit jenem Tag,
ob mich meine Mama mag,
denn sie macht sehr fiese Sachen,
die find ich so nicht zum Lachen,
haut mir die Finger blau
und sagt zu mir: "Du fette Sau"
Es macht mich traurig und auch bös,
es ist halt nicht so ganz seriös.

Nicole S.

So sehen Sieger/innen aus!

IMG_1485 Startnummernvergabe vor dem Lauf

IMG_1494 Die beiden Organisatoren Fabian Meyer-Helas und Stefan Haringer von der AWO Augsburg im Gespräch mit der AZ

Am letzten Freitag war es so weit: Menschen mit und ohne Handicap trafen sich, um 5 km um den Augsburger Kuhsee zu gehen oder zu laufen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Läuferinnen und Läufer von den anwesenden Zuschauern mit Beifall angefeuert. Die Teilnehmer/innen waren nach dem Lauf alle sichtlich stolz, dass sie es überhaupt geschafft hatten, bei den schwülen Temperaturen die Strecke zu bewältigen. Für manche war es das erste Mal, dass sie an einer derartigen Veranstaltung teilgenommen haben. Nach dem Lauf gab es eine Stärkung für alle Beteiligten. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, in der ganz nebenbei auch auf das Thema der psychischen Erkrankungen hingewiesen wurde.

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Siegerfoto: Die Nr. 24 belegte den 1. Platz, gefolgt von den Startnummern 18 und 20 auf den Plätzen zwei und drei

IMG_1507 ….. und die wohl verdiente Stärkung

 

Anti-Stigma-Lauf am Kuhsee

Im Rahmen der Kampagne veranstalten wir am Freitag, den 19. September 2014 um 15:00 eine Laufveranstaltung um den Augsburger Kuhsee.

Dabei geht es nicht nur um den sportlichen Wettbewerb, sondern vor allem darum, das Thema psychische Erkrankung wieder in die Öffentlichkeit zu bringen und Vorurteile abzubauen. Sozialer Rückzug ist häufig nicht nur Folge einer Erkrankung, sondern auch Ergebnis davon, dass psychisch Kranke in der Öffentlichkeit oft mit Vorurteilen zu kämpfen haben. Wir wollen psychisch Kranken eine Plattform bieten, sich in der Öffentlichkeit mit ihren Stärken zu präsentieren. Wie bei allen Menschen finden sich auch bei den psychisch Erkrankten einige, die im Sport eine Möglichkeit sehen, Stress abzubauen, einfach Spaß zu haben und sich körperlich zu ertüchtigen und darüber hinaus besser mit ihrer Erkrankung umgehen zu können.

Wie die Teilnehmer/innen die 2-fache Kuhsee-Umrundung hinter sich bringen ist egal: ob gehen, laufen, rennen, rückwärts laufen, hüpfen, trampeln… Hauptsache man kommt an und hat Spaß an der Sache. Anschließend findet eine kleine Feier mit Siegerehrung, Verköstigung der Teilnehmer/innen und Luftballons steigen lassen statt.

Obwohl es sich um eine geschlossene Veranstaltung handelt, freuen wir uns natürlich auf die Resonanz der Kuhseebesucher und hoffen, mit vielen Passanten und Zuschauern über unser Anliegen ins Gespräch zu kommen.

Einladung zum Aktionstag anlässlich des Welttags seelische Gesundheit

Im Rahmen unserer Anti-Stigma-Kampagne „Mensch:Irre!“ veranstalten wir am 10. Oktober 2014 einen Aktionstag zum Welttag der seelischen Gesundheit und möchten alle am Thema Interessierten herzlich dazu einladen.

Der Welttag seelische Gesundheit findet jährlich am 10. Oktober statt, um auf die Belange von psychisch erkrankten Menschen aufmerksam zu machen und Stigma­ti­sie­rung abzubauen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Flucht nach Isny

Auf der Flucht vor der großen Entscheidung in meinem Leben,
habe ich mich ins Bärenparadies begeben,
bei gutem Essen und traumhaftem Zimmer,
blieb ich am Liebsten für immer!
Auch ist Isny eine schöne Stadt,
die kulturell was zu bieten hat!
Und so ist es hier, man glaubt es kaum,
schöner als im schönsten Traum!


Brigitte Harlacher
Quelle: Tageszentrums-Zeitung der AWOSANA, Juli 2010

Schattenpsychiatrie – wenn (auch junge) psychisch kranke Menschen in Altenheimen untergebracht werden

Unter nachfolgendem Link ist ein Artikel zu finden, der sich kritisch mit dieser Thematik auseinandersetzt und Gründe und Hintergründe beleuchtet.

http://www.swr.de/swr2/wissen/chronisch-psychisch-krank/-/id=661224/nid=661224/did=11557712/19ap0ko/

Der Steppenwolf – Zitat

Plötzlich ein Mensch, ein lebendiger Mensch, der die trübe 
Glasglocke meiner Abgestorbenheit zerschlug und mir die Hand 
hereinstreckte, eine gute, schöne, warme Hand! Plötzlich 
wieder Dinge, die mich etwas angingen, an die ich mit Freude, 
mit Sorge, mit Spannung denken konnte! Plötzlich eine Türe 
offen, durch die das Leben zu mir hereinkam! Ich konnte 
vielleicht wieder leben, ich konnte vielleicht wieder ein 
Mensch werden. (Hermann Hesse, Der Steppenwolf)

Angst um dich

Ich habe Angst um dich,
wenn ich nicht weiß, 
was du machst
oder ob du leidest.
Wenn entfernt von dir ich bin,
fehlt mir gar das der Lebenssinn,
denn mein süßer Schatz bist du,
dein Glück lässt mir ja keine Ruh,
drum hab ich Angst, 
wenn du nicht bei mir bist,
weiß glücklich drüber bist du nicht.
Gina

Nicole S.

DER Klassiker unter den Psychiatriefilmen!

… und noch lange kein „alter Hut“, sondern nach wie vor höchst unterhaltsam, aufrüttelnd, tragikomisch und anregend! So ist dieser Film immer noch ein MUSS für alle, die sich für das Thema der Psychiatrie interessieren – und auch für alle anderen, die einfach einen guten Film sehen möchten und vielleicht durch diesen Interesse am Thema bekommen könnten.

„Einer flog über das Kuckucksnest“

Angehörige von psychisch kranken Menschen – keine einfache Rolle

Im Rahmen der Serie „Psychisch Krank“ hat die ZEIT ONLINE unter dem Titel „Das Leiden der anderen“ einen Artikel veröffentlicht, der sich mit der Rolle der Angehörigen von psychisch kranken Menschen beschäftigt. Im Artikel wird deutlich, wie hoch und unterschiedlich die Erwartungen von unterschiedlichen Seiten, nicht zuletzt auch von der eigenen an sich selbst, sind und mit welchen Schwierigkeiten Angehörige zu kämpfen haben. Der Artikel macht auch Mut und liefert einige interessante und hilfreiche Hinweise.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2013-08/angehoerige-psychisch-kranker

Gesellschaftskritische Aspekte der Psychiatrie

In ihrem Artikel „Psychiatrie – Entsorgungsapparat der modernen Gesellschaft“ im Online-Portal der Süddeutschen Zeitung widmet sich die Autorin Caroline Thongsan Fragen der Stigmatisierung, soziologischen und pharmakologischen Aspekten psychischer Erkrankung und dem Thema der Zwangsbehandlung.

Der Artikel ist zu lesen unter folgendem Link:
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/567096/Psychiatrie-Entsorgungsapparat-der-modernen-Gesellschaft

Artikel über Stigmatisierung von psychisch kranken Menschen

Unter dem angegebenen Link findet sich ein Artikel, der sich kritisch mit dem Thema auseinander setzt. Insbesondere kommt zum Ausdruck, dass das, was unter psychischer Erkrankung verstanden wird, auch jeweils eng mit der Gesellschaft/Kultur, in der man lebt, verknüpft ist.
Auch die klinische Behandlung sowie Beschäftigungstherapien und deren Sinnhaftigkeit werden beleuchtet.
Lesenswert!

http://diefreiheitsliebe.de/gesellschaft/du-bist-doch-nicht-normal-uber-die-stigmatisierung-psychisch-kranker-in-unserer-gesellschaft

wenn worte überflüssig werden,

weil der augenblick bis an den rand mit
sinnen gefüllt ist,

beginnt das leben unwiderstehlich von sich zu erzählen
und führt uns mitten hinein

in faszinierende geschichten…

wenn wir nur
lauschen…

Khalil Gibran

Innovativ und empowermentorientiert: Onlineberatung bei Depressionen

Die TK wartet mit einer Neuheit auf, die in anderen europäischen Ländern gar nicht mehr so neu ist: in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin bietet die TK im Rahmen eines Projekts Online-Beratung bei leichten bis mittelschweren Depressionen an.

Einzelheiten zu diesem Projekt, welches für den Zeitraum von 2014 bis 2016 bemessen ist, erfahren Sie auf nachstehendem Link. Dort sind die wesentlichen Informationen auch in einem ansprechenden Film zusammengefasst.

http://www.tk.de/tk/behandlungsangebote/innovative-verfahren/depressionscoach/646772

Menschen bei der Arbeit

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Montag bis Freitag wird im Beschäftigungs- und Trainingszentrum (BTZ) der AWOSANA GmbH in Kaufbeuren fleißig gearbeitet. Die Tätigkeiten reichen von Spielkegel und Büromaterialen einpacken, Gummiringe abwiegen etc.  bis hin zu kreativen Tätigkeiten wie der Fertigung von Glaskunst, Weidenstelen, Papierkörben und Vielem mehr.

Bestellungen werden selbstverständlich auch telefonisch oder per E-Mail entgegen genommen. Nach Vorkasse inklusive Versandgebühr werden die Produkte verschickt.

Maria Prochaska, Leiterin BTZ

Artisten

 

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„Wie zwei Artisten ihr Seil, so prüfen wir das Band unserer Freundschaft. Hält es noch nach all den Jahren? Bist du noch du? Bin ich noch ich? Ich weiß es nicht. Aber wenn du es drauf ankommen lässt, fange ich dich auf. Soviel ist sicher.“

www.moodart.eu

Herzerln

Oana von uns zwoan                D'andre isch so alloins
trägt an rucksack,                schau't aus d'r wohnung
weils eam soa friert,             weil er nix kapiert

Oana von uns zwoan                Oana von uns zwoan
schtaad alloanats,                schtaad in d'r Zeitung
weils eam soa köid isch           weilsch eam so ziert'

mecht no' net sterb'm             mecht no net erb'm

Zwoa von uns                      Zwoa von uns
ham an buam g'habt,               ham' sie so g'liabt,
hamm sie so g'freit               sind verheirat woarn
sin' dann loans g'schtorb'm       und allao dann g'schtorbn

zwoa von uns                      d'and'er isch dann komma
ham vom ruam'g'lebt,              mit am messa'
ham sich umarmt,                  haod si umbracht
warn wia stoa...                  war so alloa...



Walter Schoderer

Regen bringt Segen…

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Am Montag,  11. August 2014, war der Betriebsausflug der Klient/innen des Beschäftigungs- und Trainingszentrums (BTZ)  in Kaufbeuren geplant.  Bei jedem Wetter! Natürlich in der Hoffnung, dass die Sonne vom Himmel lacht. Tat sie aber leider nicht!

Eine Gruppe von ca. 20 fröhlichen Menschen machte sich trotz leichten Regens auf den Weg zum 4 Kilometer entfernten Römerturm in Großkemnat. Die anderen 20 Teilnehmer nutzten den  kostenlosen Shuttle-Bus des Lotte-Lemke-Zentrums.

Gegen 11.30 Uhr hatten alle das Burg-Café neben dem Römerturm erreicht und wurden mit einem leckeren Wurstsalat belohnt. Später gab es dann noch in den gemütlichen, besonders bei Regen, heimeligen Räumen der kleinen Gaststätte Kaffee und von der Wirtin selbst gebackenen Kuchen. Die Hoffnung auf nachlassenden Regen wurde leider enttäuscht und  das Draußen-Programm fiel ins Wasser. Die gute Stimmung aber nicht!

Eine kleine Gruppe von 5 tapferen Teilnehmern trat dann sogar zu Fuß den Rückweg  an und wurde pitschnass. Aber was solls: Es war ein schöner Tag mit Bewegung an der frischen Luft ,  gutem Essen, interessanten Gesprächen und lieben Menschen.

Und nächstes Jahr? Da scheint bestimmt die Sonne!

Maria Prochaska, Leiterin BTZ

Filmtipp: Irre! Das Problem sind die Normalen!

Psychiater (Dr. Manfred Lütz) und Kabarretist (Jürgen Becker) treffen einander und bieten eine heiter-bizarre Seelenkunde.

„Psychiater und Kabarretisten haben viel gemein: beide denken, sie seien normal und alle anderen spinnen“… Becker besucht Lütz im psychiatrischen Krankenhaus, Lütz kommt zu Becker auf die Bühne.

Sehenswert mit Unterhaltungs, Informations- und Schmunzelfaktor!

Nachdenklich…

Das Leben - bunt wie ein Regenbogen

Ist es nicht seltsam…

… dass wir vom Glück glauben,
wir hätten es verdient,
aber vom Unglück denken,
es wäre nicht gerecht?

… dass Erfahrungen,
die wir vergessen wollen,
uns am längsten in Erinnerung bleiben,
aber Momente, die wir festhalten möchten,
so schnell an Deutlichkeit verlieren?

… dass wir darauf bestehen,
für eine Sache kämpfen zu dürfen,
es aber als lästig empfinden,
um etwas kämpfen zu müssen?

… dass wir in guten Zeiten
so voller Optimismus sind,
in schlechten Zeiten uns aber
jegliche Zuversicht fehlt?

… dass das Gegenteil von Liebe
die Gleichgültigkeit ist,
das Gegenteil der Gleichgültigkeit
aber auch der Hass sein kann?

… dass wir ein Leben lang
das Glück in der Liebe suchen,
anstatt das Leben zu lieben
und darin unser Glück zu finden?

… dass Freudentränen genauso schmecken
wie die aus Schmerz und Kummer,
sie unserem Leben aber einen völlig
anderen Geschmack verleihen?

… dass wir…

Ursprünglichen Post anzeigen 94 weitere Wörter

Selbstbildnis Dezember 2003

  • Ich bin nichts.

  • Ich kann nichts.

  • Ich habe nichts (mehr).

  • Es war wieder einmal alles gar nicht wahr.

  • So viel Euphorie. Und jetzt?

  • Die Scherben.

  • Die Schande.

  • Die Scham.

  • Alles, was mir bleibt, ist Schweigen.

 

Martin Kolbe, Gitarrist und Sänger

Betroffenenvertreter im Vorstand der DGBS (www.dgbs.de)

Website: www.martinkolbe.com