2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 12.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 4 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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Mensch: irre! – wir verabschieden uns –

Sternenhimmerl Franzi Lange

Liebe Besucher/innen unseres Anti-Stigma-Blogs,

mit diesem Foto von www.franzilange.tk verabschieden wir uns von Ihnen. Unser Projekt ist nun zu Ende und wir danken allen, die sich im Laufe dieses Kampagnenjahres 2014 für „Mensch: irre!“ interessiert und engagiert haben sehr herzlich!

Sie alle haben mit dazu beigetragen, dass die Kampagne ein so großer Erfolg war und wir auf unterschiedlichem Weg zahlreiche Menschen erreichen konnten, die mit dem Thema Psychiatrie bislang noch wenig oder gar keine Berührungspunkte hatten. Das freut uns natürlich sehr, denn damit haben wir unser Ziel erreicht.

Auch freuen wir uns darüber, dass das gesamte Projekt als gelebtes Inklusionsprojekt gezeigt hat, dass ein menschliches Miteinander auf Augenhöhe eine Selbstverständlichkeit ist und sein muss! Vielleicht haben wir an der einen oder anderen Stelle ein kleines oder auch größeres Aha-Erlebnis ausgelöst. Wir selber als Organisator/innen hatten zumindest einige von diesen Erlebnissen :-).

Machen Sie es gut, gehaben Sie sich wohl und passen Sie auf sich auf!!!

Mögen die Sterne immer für Sie leuchten und Sie auf Ihrem Weg begleiten.

Mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen für Sie verbleiben wir

Ihr Mensch-irre-Team der AWO Augsburg

Organisationsteam

PS: Diese Homepage wird noch eine geraume Zeit online zur Verfügung stehen, jedoch wird es keine werktäglichen Blogbeiträge mehr geben und es wird nicht mehr möglich sein, Ihrerseits Aktionen wie z.B. Kommentare zu Beiträgen vorzunehmen. Wir bitten Sie hierfür um Ihr Verständnis.

 

d’Trödlheini, mei heimlich Liab

bisch't so bleed manchmoi,
kennsch mein' Augiasstoi
lasch't mi trotzdem wachs'n
steichelsch't meine Pratz'n

liesch't ma vor beim sterb'n
lasch't mi kloaner werd'n
blödelsch mit mir rum
schearst di' nix da drum

spuils't mit meine Schwäch'n
kehrsch't mit meine Rech'n
stiehlsch mit mir a Pferd'l
kochsch auf meinem Herd'l

schtopfsch't oa meine Sock'n
hengsch sö auf zum trockn'n
kämmsch mir meine Lock'n
oa beim Stub'n hock'n

dank d'schee d'für..

wichsch mer moane Schua
melksch oa meine Kua
trödelsch mit mir rum...
schenksch' mir oa dei Zeit
bald isch wiad' a so weit

dank d'schee darum,

mei Trödlkini!


Anonym

Ausstellung der Kunstgruppe des Betreuten Wohnens

Die im Rahmen der Anti-Stigma-Kampagne gestartete Kunstgruppe des Betreuten Wohnens schließt das Jahr 2014 mit einer Kunstausstellung ab.

Die Ausstellung fand am 22.12.2014 statt und war Teil der Weihnachtsfeier des Beschäftigungs- und Trainingszentrums der AWO.

Präsentiert wurden Werke der Gruppenmitglieder, die während des Jahres entstanden waren.  So wurden Collagen im Stil von Sammy Slabbinck und Bilder, die aus einer Mischtechnik aus Acrylfarbe und Graffiti entstanden sind, gezeigt.

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Annäherung

Anfang

Durch das Hupen eines regelmäßig an bestimmtes Wochentages einfahrenden Automobiliums aufgeschreckt, erinnert an das tägliche Brot, ging Noe, sich erhebend, aus seinem Zimmer, durch den Flur, öffnete die schwere eichene, teutsche Holztüre, trat in die wintergewordene Natur. Aus den etwas hinterrücks gelegenem Nachbarhaus kam ihm der Pastoralassistent entgegen, und er sagte, „Grüß dich“, ohne eine Rede zu beginnen.

„Der Schornstein müsst auch endlich einmal entschwefelt werden“ rief seine Frau ihm noch nach.

Noe hatte im Augenblick andere Sorgen. Auf dem glatten, nicht gestreutem Weg, eine Bemerkung von jenem besagtem Theologen hatte ihn daran erinnert, rutschte er vorsichtig zum wartenden Brotverkäufer und sprach. „Dieses Brot bitte!“

Er musste sich erinnern, dachte zurück , an damals. Er musste sich erinnern!

Wenn ich mich im Spiegel betrachte, sehe ich eigentlich ganz normal aus. Meine untere Gesichtshälfte ist zwar taub, ich spüre es, sobald ich sie mit den Fingern berühre. Doch von außen ist nichts wahr zu nehmen. Ebenso wenig die Schmerzen, die allein meine Aufmerksamkeit bis zum höchsten Maße beanspruchen.

Es war fast wie damals.

 

Anonym

Zur Weihnachtszeit

Wie jedes Jahr um die selbe Zeit,
halten wir uns bereit,
für die Weihnachtszeit!
Ihr wissdst was des bedeit,
denn bald iszt wirklich soweit!
Des is ka Märchen un a koi Gschicht,
a wenns a mancher so siecht!
Denn da ist vor langer Zeit ein Kind geboren,
für uns zum Heiland auserkoren!
Drum denkts nicht nur an die Geschenke
und das ma an den anderen denke,
sondern singst die Weihnachtslieder aus vollem Herzen
bei brennenden Weihnachtskerzen!
Passzt dabei auf den Text auf, 
dann kommst scha drauf,
das Gott Mensch werden will,
nicht im großen, sondern sehr kleinen Styl!

Brigitte Harlachinger

Rosa

Wenn du mich jemals vergisst
oder gar ganz doll fern bist,
bin ich nicht sehr weit von dir 
denn im Herzen steh ich bei dir,
auch wenn ich dir nicht helfe
oder du mich siehst,
denke an meine Worte,
irgendwo wirst du geliebt,
auch wenn's nicht gleich geschieht,
weißt du, eine hat dich lieb,
das bin ich.
Kein Zweifel dran, 
auch wenn ich dich grad nicht leiden kann,
Rosa

Nicole S.

Zäh

Zaghaft streb´ich, noch bereit,
webe  Spinnen in den Raum,
spann meine Sehnen schicksalweit,
Fäden zart, in weichem Saum.

Taugeborgen wie Spinnweben,
sing´ ich Träume in den Sand,
lausche leise wolkenrund den Reben,
begrenze schudenwund mein kleines Land.

Stimmenwach bleibt mir die Zeit,
seelenreich such´ ich mein Moos,
drechsle mir mein Weidenkleid,
werde klein, dann wieder groß.

Walter Schoderer

Kurzfilm Depression

Die im Film gezeigte Frau, leidet an einer Depression und spricht als Ich-Erzählerin von ihren Gefühlen und Wahrnehmungen und darüber, was andere zu ihr sagen, dass sie tun soll.

Der Film beeindruckt und berührt.

My youngest judgement

middle class blues

my own june, for...

here and now
John's knowhow

worthless storys
silly roads
moving streets
guilty tories

damned stay
playing nature
arrange creature
nothing pay

youngest judgement

daily quest
lately rest
idiotic pest
private soldiers
selling souls

so foul and fair
lose their hair
so fair and foul
and nukes at raul

building wholes
a loveless deal
judging real
rules for killing
selled for billing

judgement laws
cruising saws
hasting raws

business mess
busy dying
tearless crying
tearless chess

judgement's press
a restless death!

John's knowhow
here and now!



Walter Schoderer

Das gequälte Leben

Ich quäl mich von einem Tag
zum nächsten Tag,
oft fühl ich mich dann so,
dass ich nicht mehr mag.
Dann quäl ich mich so,
mehr schlecht als recht, dahin
Und dann muss ich mir
von meinen 'lieben' Mitmenschen
sagen lassen,
wie glücklich ich angeblich bin.


Brigitte Harlacher
Quelle: Tagesstätten-Zeitung der AWOSANA, Januar 2010

Das Lied vom kleinen Knecht

ein Spechtlied

in den Bäumen trommelt ein Specht
er träumt, er wär ein Hecht,

taucht tief ins dunkle Wasser
da gings ihm aber schlecht...
das fand er ungerecht...

er wurd ein Wasserhasser,
das war ihm auch nicht recht

Löwe sein, denkt er

das wär gerecht...

babbelt breiches Blecht!

war er doch ein Specht gewesen
hatt' gehabt 'nen starken Besen,
trommelte, trompete am Tresen...

enttäuscht, betrübt, gelesen,
kehrt um sein ganzes Wesen,
war das nun alles

schon gewesen...

hämmert er denn schlecht?

Macht er's denn keinem recht?

nun fegt er seine Kästen
lärmend in den Ästen,
baumelt, taumelt;

Nichts gewesen...

das war das Lied

vom kleinen Knecht!



Walter Schoderer

Weihnachtsmarkt im Lotte-Lemke-Zentrum in Kaufbeuren

Auch der 2. Weihnachtsmarkt im Lotte-Lemke-Zentrum (28./29.11.14) in Kaufbeuren war ein voller Erfolg. Die liebevoll geschmückten Räume boten einen passenden Rahmen für die in vielen Stunden hergestellten wunderschönen kunsthandwerklichen Produkte des Beschäftigungs- und Trainingszentrums (BTZ).

Vor dem BTZ war auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Die Klienten verkauften dort selbst zubereitete Suppen, Punsch und Lebkuchen. Ein kleines Lagerfeuer lud zum Aufwärmen ein.

Punsch und mehr Stelen Kronen Stühle Wichteltisch Tonstelen Weihnachtsbäume Stelen Kronen Stühle Stelen Stimmung

Ein Beitrag über Schizophrenie

Ein Beitrag zum Thema Schizophrenie, der bereits im Jahre 2008 geschrieben wurde und in DIE WELT erschienen ist , ist jetzt online zu lesen. Der Artikel bietet, auch wenn er schon 6 Jahre alt ist, Informationen und Aufklärung rund um das Krankheitsbild und ist so geschrieben, dass er auch ohne entsprechendes Fachwissen gut verständlich ist.

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article2759363/Schizophrenie-die-Diagnose-kommt-oft-zu-spaet.html

Ein Traum

Keiner hat mich lieb
und keiner hat mich gern,
wär' ich doch nicht da,
wär' alles wunderbar.
Ich bin nicht schlau und auch nicht dumm,
doch möcht ich ein Heim, das bleibt.
Ich bin so wie in meinem Träumen
tue ich sonst viel versäumen,
wenn ich weiter an dir hänge,
in der Welt voller Gedränge.

Die Nacht mit dir war einfach toll,
mein lieber Schatz, du bist so wundervoll.
Ich weiß nicht, was ich machen kann,
damit ich weiter lachen kann,
denn ich mach' mir heut schon Sorgen,
wegen gestern, heut und auch morgen.
Hätt' dich gerne stets bei mir,
doch geht das nicht,
du fehlst mir hier.
Blauauge

Nicole S.

Lokalzeit Südwestfalen – Diagnose Borderline

Der 7-minütige Fernsehbeitrag ist ein hervorragender und informativer Beitrag, in dem in komprimierter Form und verständlicher Sprache über viele wesentliche Aspekte von Borderline informiert wird. Eine 21-jährige Borderlinerin kommt zu Wort und im Interview mit Prof. Dr. Hans-Jörg Assion werden Fragen von einem ärztlichen Experten beantwortet.

Verschiedene Kinospots zu psychischen Erkrankungen

Das Hamburger Netz psychische Gesundheit hat unter dem unten stehenden Link verschiedene Kinospots bei youtube eingestellt.

Die Spots sind durchgehend sehr sehenswert.

Der arme Postbote

Es war einmal ein armer Postbote,
der suchte bei der Arbeit seine persönliche Note.
Er wollte jeden Tag seinen Gang anders gehen,
doch leider konnten das die Oberen nicht verstehen.
Auch wollte er jeden Tag die Vorschriften anders gestalten,
denn dieses Einerlei bescherte ihm Sorgenfalten.
Bei schlechtem Wetter wollte er nicht raus,
da blieb er lieber zu haus.
Auch wollte er keine Uniform anziehn,
die Uniform war für ihn als langweilig verschrien!
Menschen die ihre Briefkästen als Schlitze in der Türe hatten,
verabscheute er wie Ratten!
Bei allzu großer Hitze,
scheute er einen Hitzschlag,
dieser Postbote war wirklich krasse spitze,
doch leider flog er schon nach einem Tag!

Brigitte Harlachinger

Ein Dokumentarfilm über Depressionen

Der Film, der unter nachstehendem Link zu sehen ist, bietet eine umfangreiche Aufklärung rund um das Thema der Depression. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Ursachen der Erkrankung, neue Diagnosemöglichkeiten, die Funktion von Medikamenten und Psychotherapie, verschiedene Krankheitsverläufe und Ausschnitte aus Lebenswegen von Betroffenen sind informativ, berührend und kurzweilig in diesem Film zusammen gestellt. Auch kritische Aspekte wie die langen Wartezeiten auf Therapieplätze werden angesprochen.

Zwei interessante Neuerscheinungen!

Der Psychiatrie Verlag verweist in seiner Beilage „Psyche in Balance“- Neuerscheinungen Herbst 2014- in der Zeitschrift Psychosoziale Umschau  auf zwei Bücher, die mit Sicherheit auf großes Interesse stoßen werden:

Das Buch „Psychisch kranke Menschen im Recht“ von dem Münchener Rechtsanwalt Dr. Rolf Marschner möchte eine Orientierungshilfe im Wirrwarr der gesetzlichen Regelungen sein.

Der Bundesverband Angehöriger psychisch Kranker hat ein Buch mit dem Titel „Mit psychischer Krankheit in der Familie leben“ heraus gegeben.

Nähere Einzelheiten zu beiden Büchern erfahren Sie in der beiligenden pdf-Datei mit freundlicher Genehmigung des Psychiatrie Verlages.

Neuerscheinungen Psyche in Balance

http://www.psychiatrie-verlag.de

Ein Autor und seine Werke

Irvin D. Yalom, emeritierter Professor für Psychiatrie, hat sich nicht nur wissenschaftlich vor allem mit Psychotherapie und Psychoanaylse beschäftigt, sondern auch einige sehr lesenswerte Romane geschrieben, die sich literarisch den genannten Themen widmen. So sind unter anderem beispielsweise zu nennen „Die rote Couch“ oder „Die Schopenhauer-Kur“.

„Und Nietzsche weinte“ ist vielleicht der bekannteste Roman von Yalom und ein Meisterwerk in Inhalt und Erzählkunst. Das Buch gibt es – neben dem Neuerwerb – auch mittlerweile in modernen Antiquariaten. Eine Leseempfehlung für Novembertage.

 

Väterliche Traditionen

Väterliche Traditionen
für Achim

Einer wirbt,
der Andere stirbt

Einer singt
Der andere springt

Einer tauft
Der andere kauft

Manche starben
Andere warben

Manche sprangen
Andere sangen

Manche kaufen
Andere saufen

Viele darben
Andere starben

Viele ringen
Andere gingen

Viele fressen
Andere essen

Die meisten hungern
Andere lungern

Die meisten dürsten
Andere würsten

Die meisten stöhnen
Unter geringen Löhnen!

Lautstarkes Dröhnen…




Anonym

A n g s t
 
Für einen Moment befreit von der Angst,
die wie eine Last auf mir ruht;
die mich oft einengt und fast erdrückt.
Zeit, um tief einzuatmen und Kraft zu sammeln,
denn sie wird wiederkommen.
Martina E. Büchel, im August 1984

„Weihnachtsmarkt der besonderen Art“ – bitte Termine vormerken

Dieses Jahr findet zum 2. Mal ein Weihnachtsmarkt im Lotte-Lemke-
Zentrum statt. 
Verkauft werden sehr besondere und hochwertige kunsthandwerkliche Produkte, 
die von den Beschäftigten des BTZ (Beschäftigungs- und Trainingszentrum) 
vor Ort selbst gefertigt werden.

Auch kleine Köstlichkeiten für das leibliche Wohl können erworben werden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Adresse:
Lotte-Lemke-Zentrum
Peter-Dörfler-Str. 10
87600 Kaufbeuren 


PlakatWeihnachtsmarktLLZ

Graue Tage

Die grauen Tage deprimieren mich,
ich bin traurig und mag mich nicht.
Doch teil' ich mein Heim
und habe gefiederte Freunde,
dann bin ich nicht allein 
und kann fröhlich sein.
Habe keine Zeit, übellaunig zu sein,
bereite meinen Genossen ein schönes Heim.
sie umschwirren mich
und freuen sich,
wenn ich aufstehe und kümm're mich.
Da ist das Grau sofort wie weggewischt
und ich freue mich.


Brigitte Harlacher
Quelle: Tagesstätten-Zeitung der AWOSANA, Januar 2010

Informativ, spannend und unterhaltsam zugleich

Das Buch „Schizophrenie ist scheiße, Mama!“ von Janine Berg-Peer ist sehr empfehlens- und lesenswert!

Die Autorin schreibt aus ihrer Persepktive: der Mutter einer Tochter, bei der vor 16 Jahren die Diagnose Schizophrenie gestellt wurde. Frau Berg-Peer nimmt den Leser und die Leserin mit in die Aufs und Abs, die eine Angehörige – auch gemeinsam mit ihrer Tochter – in all den Jahren und unterschiedlichen Lebens-, Gesundheits- und Krankheitsphasen erlebt. Das Buch ist bei aller Ernsthaftigkeit sehr kurzweilig, zuweilen mit einem kleinen Schmunzelfaktor und Augenzwinkern versehen und bietet interessante Einblicke aus der Sicht einer Angehörigen.

ISBN 978-3-596-18914-4

Dokumentation mit Schwerpunkt Essstörungen bei jungen Menschen

Der Kurzfilm klärt auf über psychische Erkrankungen von jungen Menschen mit dem Schwerpunkt Bulimie und Anorexie. Auch andere Krankheitsbilder werden am Rande angesprochen. Betroffene werden interviewt, mögliche Ursachenbeleuchtet und therapeutische Möglichkeiten aufgezeigt. Der Beitrag ist leicht verständlich und sehr sehenswert. Einziges Manko: der Film endet etwas abrupt, da zu einem anderen Themenbereich übergeleitet wird. Erschienen ist der Film im Rahmen eines ZDF-Thementages.

https://www.youtube.com/watch?v=s_LJjhmv3FU

 

Drei Autoren widmen sich brandaktuell dem Thema Borderline

Ein Interview mit den beiden Autorinnen Dr. Susanne Schoppmann und Christiane Tilly und dem Autor Dr. Matthias Herrmann  sowie eine kurze Inhaltsangabe über das Buch „Borderline begegnen. Miteinander umgehen lernen“ wurde in „Psyche in Balance – Neuerscheinungen im Herbst 2014“ des Psychiatrie-Verlag veröffentlicht.

Das Buch wird auch als Ebook erhältlich sein und erscheint im November 2014.

Das Interview sowie die Inhaltsangabe können Sie hier als PDF mit freundlicher Genehmigung des Verlages downloaden.

Borderline begegnen PiB_2014-2_web

Abgeschoben

Abgeschoben
in memor ´y´( for hans O.M.)

Abgeschoben ist nicht
aufgehoben...

Und wo oben die Sonne brennt,
spüre ich Kälte in mir...

Trotzdem möchte ich die Welt
umarmen...

Im Reigen der Zeit,
Spür´ ich, wie sehr ich
Sie liebte als...

Wenn wir über die Prärie ritten
und Hütten und Paläste
vorüberziehen sahen,
deren Dialekte uns verhöhnten!

Morgen noch werde ich
sterben in Deinen Armen...

und Dich mitnehmen bis an das
Ende der Welt...

Unsere Kinder spielen ohne
Ängste...
vor Natronlaugen und
Mehrfachsprengköpfen...

Morgen noch werde ich
Verzweifeln,
an meiner Unlust zu sterben,
in meiner Eitelkeit...

Vor Diskussionen zu flüchten,
medizinisch kastriert in Sachen
Revolution...

Ohne Dich wäre ich noch jung an
Leben;
Kontaktfreude wäre die Beute,
Für viele verlorene Stunden,
des verpassten Sonnenuntergangs,
der unzähligen, unbezahlten
Mondfinsternisse...

Trauernd sprachen sie Kunde
Vom ewigen Kreislauf in unserem
Sonnensystem...

Wie hoch werde ich noch...?

Fliegen,
Nach Mond- und
Notlandungen...

Historisch gesehen,
Lebe ich nicht mehr,
wenn wir vereint
am Hungertuch nagen...

Ich will  in Dir sein wie das Kind,
das den Schoß der Mutter sucht,
als wenn sie...

Ihr Liebstes verliert im....
Krieg der Knöpfe..

Mehrfach ausgefertigt lagern Sie...
Und warten auf den Zeitgeist, der mit
Ihnen spielt-  Und endlich ausgetobt...,
röcheln sie nach ihren Schöpfern...

Langfristig werden Sie, vor
Scham,in den Boden versinken,
Weil ihre Reichweite zu Groß war,...
um Mittelfristig, Abhilfe zu schaffen...

Gentechnisch gesehen jedoch, juckt mich der Schnee
von gestern nicht...

Wenn Ethikkommissionen Ihr Urteil fällen...

noch?


Anonym

Roman – Buchtipp

Der gebürtige Brasilianer mit eigener Psychiatrieerfahrung Paolo Coelho ist seit vielen Jahren ein viel gelesener zeitgenössicher Schriftsteller. 

In seinem Buch Veronika beschließt zu sterben“ ist die Protagonistin fest dazu entschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Der Versuch misslingt, die Hauptdarstellerin erwacht in einer psychiatrischen Klinik und überdenkt ihr bisheriges Leben. Ein intensives, leicht zu lesendes Buch, welches Lust auf das Leben macht und „Verrücktheit“ relativiert.

Krisenbegleitung

Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener BPE hat einen sehr praktisch ausgerichteten Leitfaden zur Krisenbegleitung entwickelt. In dem Leitfaden werden diverse Aspekte und konkrete Möglichkeiten der Krisenbegleitung aufgezeigt und in übersichtlicher Form dargestellt.

Der Leitfaden kann unter folgendem Link herunter geladen werden:

http://www.google.de/url?url=http://www.bpe-online.de/infopool/selbsthilfe/pb/Krisenbegleitung%2520net.doc&rct=j&frm=1&q=&esrc=s&sa=U&ei=w8JQVMKvJYfTygO_PQ&ved=0CBQQFjAA&usg=AFQjCNEExeagkuoJdc7IpSAN4MwwrytkeQ

Verschiedene Texte und Studien zu psychischen Erkrankungen

Das ROBERT KOCH INSTITUT bietet unter nachstehendem Link einige vor allem wissenschaftliche Texte und Studien jüngeren und älteren Datums zum Thema. Die Texte sind zum Teil recht anspruchsvoll, jedoch sind die Hauptaussagen oft auch in Diagrammen hervor gehoben oder im Text gesondert als Haupterkenntnisse gekennzeichnet. Es lohnt sich, diesen Link zu besuchen.

http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Themen/Psychische_Gesundheit/Psychische_Gesundheit_node.html

Mensch: irre! zu Gast in psychiatrischer Fortbildung im Klinikum Heidenheim

Auf Einladung vom Chefarzt der dortigen Psychiatrie Dr. Martin Zinkler durften wir unsere Kampagne im Rahmen einer Fortbildung für Ärzte und Pflegepersonal der Kliniken Landkreis Heidenheim vorstellen.  Gemeinsam mit zwei Menschen, die eine psychische Erkrankung haben und bei einigen Aktivitäten der Antistigma-Kampagne teilgenommen haben, konnten wir Inhalte und Erfahrungen nicht nur präsentieren, sondern es wurde auch lebhaft diskutiert. Wir danken Herrn Dr. Zinkler und seinem Team für die Einladung, das Interesse und den Meinungsaustausch.

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Wie ist es um die Psychotherapie von psychisch Kranken bestellt?

Der Psychiater Manfred Lütz stellt verschiedene Thesen zur Situation der Psychotherapieplätze für chronisch psychisch kranke Menschen auf. Seine Thesen, zum Beispiel diejenige, dass Menschen mit schwereren psychischen Erkrankungen bei Psychotherapeuten länger auf Therapieplätze warten müssen als andere mit leichteren psychischen Erkrankungen. Die schwerwiegende Unterversorgung mit entsprechenden Therapieplätzen wird von Lütz als skandalös bezeichnet. Seine Thesen führen zu kontroversen Debatten.

Im nachstehenden Radiobeitrag diskutieren Barbara Lubisch – Deutsche Psychotherapeutenvereinigung – und Manfred Lütz.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/swr2-forum/behandeln-psychotherapeuten-nur-leichte-stoerungen/-/id=660214/did=13388392/nid=660214/16phzmw/index.htmlhttp://

‚Coming out‘ – Rough Diamonds

Dank unserer zahlreichen Unterstützer, konnten der AWO-Projektband Rough Diamonds im Rahmen der Kampagne Studioaufnahmen ermöglicht werden. Ihre CD Coming Out hat es nun endlich aus dem Presswerk in das Tageszentrum geschafft und begeistert mit sieben rockigen Coversongs!

Cover Rough Diamonds

Miteinander-Preis – olympisches Motto

Wir waren mit „Mensch: irre!“ mit dabei bei der Preisverleihung am 20.10. in Schloss Nymphenburg!

Die Gestalterinnen und Gestalter von 28 bayerischen Inklusions-Vorzeigeprojekten waren eingeladen, der Preisverleihung beizuwohnen. Auch wenn der Miteinander-Preis für Schwaben nicht an unser Projekt ging, so sind wir doch ein wenig stolz darauf, dass wir zu den Nominierten gehörten und somit ein Vorzeigeprojekt unter weiteren 27  sind und die einzige Kampagne unter allen nominierten Projekten waren.

Wir gratulieren den Preisträgern, die aus unserer Sicht alle auch sehr spannende und innovative Projekte ins Leben gerufen haben!

Es waren erlebnisreiche Stunden im Schloss Nymphenburg, für die wir uns bei den Veranstaltern bedanken möchten.

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